Auskeulende Gedanken

fuchs„Du kannst es nicht jedem/r recht machen.“
So hat schon meine Oma das Gemecker beantwortet, nachdem ich mir die Zunge an ihrer Nudelsuppe verbrannt hab. Wahrscheinlich geht der Spruch zurück bis zur grauen Vorzeit, zum Beispiel den Höhlenbewohnern von Lascaux. Vielleicht war das handgewerkte Mammut bereits Anlaß für Gemaule in Höhlenmenschkreisen. (von meinem Fuchs hier ganz zu schweigen)
Dazumals hattest du adäquate Möglichkeiten, falls jemand bemängelt hat, (nur weil du verschmäht hast, mit ihm ums Feuer zu tanzen), dir wär das Horn des Büffels viel zu mickrig geraten. Nachdem du dem Nörgler die Keule über den Schädel gezimmert hättest, könntest du das aufbeulende Ergebnis begutachten und fragen: „Etwa so groß?“

Es gibt Momente, da wünscht du dir ein archaisches Argument anbringen zu können. Selbstredend ethisch und moralisch absolut verwerflich, schliesslich ist die Menschheit um Lichtjahre weitergekommen – na ja ein paar Zentimeter werdens wohl sein, wenn man es genau nimmt – etwa so genau, wie der Kampfrichter beim Weitsprungwettbewerb.

Trotz alledem: Einmal nicht auf der Hut, schon schleicht sich der Kulturpessimist aus dem Kellerverließ: Den wahren, echten Kern des Menschen kannst du halt unter dem bunten Röckchen der Anonymität entdecken, sagt der und feixt sich eins. Wenn das hochgehoben wird – madre mia – das willst du nicht wirklich bei jedem/r sehen!
Man könnte es als Fortschritt definieren. Was man so im Kopf mit sich herumträgt, all die finsteren, fiesen Momente, schmerzenden Stacheln, die abgeschmetterte Sehnsucht, Blitz und Donner und Neid – das brauchst du nie mehr verbergen oder in dich hineinfressen, wie die Schwarzwälderkirsch.
Die hängenden Mundwinkel und in der Tasche geballten Fäuste sind nicht mehr nur dauerhaftes Menetekel. Ja – nur immer raus damit.
Von daher sicherlich ein Teil des gastroenterologischen Gesundheitsvorsorge. Magengeschwüre sind vorbei – wenn du sie dir nicht vom fettigen Burger einhandelst. Manch anonymes Traktat wird vom Doktor verordnet sein. „Lassens ordendlich die Sau raus, dann werdens mit ihrem Gedärm hundert Jahre alt.“
Das ist ja allerweil die Frage nach Ei und Henne – oder besser Spinne und Netz.
Wenn du ein Philosoph, Guru oder Frisör bist, wirst du Erkenntnisse haben.
Der Sache mit dem Karma sollte man ein „Like“ schenken. Weil – wie immer du es nennen magst, letztenendes wird das Lebensgeplänkel ein Ritt auf dem Boomerang sein. Das Karma kann dir ruckzuck jeder Seebär erläutern, solltest du auf seinem Pott gegen den Wind pinkeln. Wurscht , ob es deinen Namen weiß, dein schönes Gewand ist versaut.

Nur gelegentlich, wie erwähnt, gibt es Augenblicke, da gehts mit mir durch und ich fantasier mir eine handliche Keule herbei.
Aber Aug in Aug wäre ja bestimmt Enttäuschung pur – in jeder Beziehung. Hörst du ja immer wieder gruseliges, beispielsweise aus der Verkupplungscommunity.
Und bekommen die Augen etwas kredenzt, dass mit Sinn, Stil und Geist daherkommt oder ist der Bildschirm gar einen Augenblick später schwarz, sind sie eh nur vergessene Pfützen, die virtuellen Seifenblasen aus dem „Niemands“ -Land
Da schleicht sich mein Kulturpessimist ganz von allein wieder in sein Verließ und legt sich die Ketten freiwillig an.
Vielleicht, weil gerade die Sonne runterscheint oder ein netter Mensch vorbeischaut oder der Rioja im Glas schimmert – oder, oder, oder… eigentlich bräuchte man gar keinen Grund, und das ist verdammt gut so.

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Shortkrimi

Für jene, die sich bereits mit Lesefutter eindecken wollen,  um satt durch den Winter zu kommen, respektive ins neue Jahr zu starten (quasi Ameise statt Grille)Krimikalender

Ars Vivendi Krimikalender 2015

 

 

Ich durfte die Story: „Blutsbrüder“ beitragen.

Viel Vergnügen damit

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Ort für Wort (Münchner Lesung)

Kurz und knapp die News:

Ich freu mich darauf, am 14.6. in der Literaturbox 1 in Haidhausen  „gastieren“ zu dürfen – dorthin zu kommen, wo die Wörter sich noch austoben können und nicht in Uniform marschieren oder poliert werden, bis nichts mehr kratzen kann im Hirnstüberl.

siehe hier

Der Autor Martin Freund ist mit von der Partie – spannende Location, spannender Abend

Ganz nebenBild11bei hat meine erstgeborene Story,  „Der Sandner und die Ringgeister“ ein neues, schickes Federkleid bekommen, sprich, das E-Book ein neues Cover – wie man hier erblicken kann.

Und demnächst in diesem Theater eine ausgefeilte Würdigung der  vergangenen Criminale in Nürnberg und Fürth. Ein mächtiger Spaß ist es gewesen. Runde Sache.

 

Also – man sieht sich in der Einsteinstrasse 😉

 

 

 

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Realitätstheorie (R = C x 2)

Manchmal muß man sich den Tank auffüllen. Die virtuellen Lebensprothesen kommen ja generell herausgeputzt und aufgespritzt daher, wie das B-Movie-Haserl aus Beverly Hills. Die Worthülsen rotten sich zum Müllgebirge zusammen, über das du nicht mehr ins Freie denken und hinwegschauen kannst. Ohne Realität würde man garantiert vertrocknen oder implodieren, je nach Bewußtseinszustand. (Noch schlimmer kanns kommen, solltest du beides nicht bemerken)
Aber Predigt beiseite, es geht um: Riechen, Schmecken, Fühlen, Anfassen, Hören und Staunen.
Dazu braucht es nicht allzuviel: Sonne, süffigen Zinfandel, nette Leut, den Pazifik und ein wenig schräge Kultur. Für all das bin ich in California abgetaucht. (Zugegeben Pinot Noir und Cabernet waren auch mit von der Partie, man soll sich ja abwechslungsreich ernähren – wegen der Vitaminzufuhr)
Ganz nebenbphotoei hab ich die – ich würd mal sagen Stiefschwester – von San Francisco, nämlich Oakland erstmals von einer ganz anderen Seite erlebten dürfen. Schokoladenseite. Aktuell rückt die Stadt ja durch den Kinostreifen „Nächster Halt Fruitwale Station“ in den mit Blut getränkten Fokus und die „Krieg der Sterne“ Liebhaber finden dort in den Hafenkränen die amtliche Vorlage für  George Lucas Klonkriegermaschinenstelzenmonster.
Aber wenn man sein Bier in der historischen Stammkneipe von Jack London schluckt – mutmaßlich aber nicht dessen einstmals übliches Quantum erreicht – oder sich in einer betagten Fabrikhalle die geplanten Bauwerke fürs nächste „Burning Man“ von verrückt-obsessiven Künstlern vorstellen läßt, ist es als würde die Stadt plötzlich ihren Mantel aufreißen und darunter zeigt sie .. okay – sagen wir, was äusserst Vielversprechendes – beinahe sexy.
Der Autor ist sich nicht sicher, was zum Vorschein käme, wenn das fränkische Ansbach die Hüllen fallen ließe – aber ich spring mal gedanklich über den großen Teich (Ja ich weiß – es gibt schärfere Überleitungen) und mach mich auf von California ins fränkisch kurfürstliche Kernland.
Dort findet nämlich demnächst die Criminale statt und ich freu mich darauf in Ansbach zu lesen. Im Sommer war ich dort um zu recherchieren und präsentiere jetzt, quasi am Schauplatz des Verbrechens, meinen Ansbacher Kurzkrimi. (siehe Anthologien) Das Ganze spielt sich am 22. Mai, 20 Uhr im Kunsthaus Reitbahn 3 ab und lesen werde ich dort gemeinsam mit der Mischa Bach und Kirstin Warschau.
Wird garantiert spannend – und wer die Realität schätzt, ist dort auf jeden Fall nicht verkehrt. Die kommt hoffentlich auch auf einen Sprung vorbei.

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Buch & Bohne & Wein & Sandner

1402322_krause-tod_kann_warten_webOft wird man als Autor bei Lesungen mit der essentiellen Frage konfrontiert: „Mit oder ohne Kohlensäure?“ („Mit „ schließt sich aus naheliegenden Gründen aus, wenn man nicht just vorhat den Disput in einer Schafherde vorzutragen)
Dass ich bei „Buch & Bohne“ einen gehaltvollen Roten kredenzt bekommen habe, will ich demnach ausdrücklich würdigen.
Ich lese gern in Buchhandlungen. Umgeben von den Regalen, überquellend von verschiedensten Werken, gemütliche Ecken – da schmeckt schon die Atmosphäre wie ein süffiger Wein.1483624_277884132380697_1802773391_n
Und wenn die Leut sympathisch sind, ihren Spaß haben, der Laden rappelvoll, geht es dir als Autor locker von der Hand – respektive von der Zunge oder so.
Dann kann aus einer Lesung auch ein Abend werden, der in Erinnerung bleibt – und das wird mir der Abend bei Buch & Bohne.

Da sag ich einfach: Dankschön,
für die Aufmerksamkeit, die netten, interessanten Gespräche – den Veranstaltern des Krimifestivals und natürlich last not least den Buch&Bohne Betreibern für die Einladung.

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Und sollte bei mir einmal eine dralle Fee vorbeischweben und ihr Standartprogramm abspulen, dann wüßte ich jetzt gerade, wie ich einen der drei Wünsche verwenden könnte:
Ihr Lesefutter sollen die Leute bittschön immer beim Buchladen an der Ecke kaufen. Simsalabim!

Ja, und was die zwei übriggebliebenen Wünsche betrifft – nur nichts überstürzen.

 

Buch & Bohne

 

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Krimifestival München

Allen, die noch eine Anregung zur Abendgestaltung für den 22. März brauchen, sei hiermit geholfen:

Krimifestival München: Roland Krause liest

Ich freu mich drauf – (und ein Glas Wein gibts auch dazu)

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Im Bett mit dem Kommissar

Über Erotik könntest du dich seitenweise auslassen- oder jede Zeile ist zuviel – je nach Gusto oder Antrieb.
Da teilt es auch die Meinung der Krimileserschaft.
Interessant ist allerdings, dass es in Rezensionen oft ein erwähnenswerter Punkt ist.
So wurde mir nach Erscheinen von „Der Tod kann warten“ mehrmals Bedauern darüber kundgetan, dass sich die Protagonisten prozentual (oder gefühlt) weniger der Lust hingaben, als in den Vorgängerromanen. Und gleichzeitig gab es LeserInnen, die beim Hauptkommissar Sandner (und „en general“) bemängelten, dass kopulative Momente die Handlung nicht voranbrächten, überflüssiger Füllstoff wären und – schlimmstenfalls – nicht prickelnd wären. (Vielleicht eine Genre-Verwechslung?)

Menschen, die fokussiert sind aufs „Voranbringen“ , scheinen prädestiniert für eine alternative Art von Storytelling. Kein Schnickschnack, keine Lust, keine Zeit sich auf das Schwelende, die Sehnsucht, das Nicht- Fassbare einzulassen.

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Die Schilderung zwischenmenschlichem Erlebens der lustvollen Kategorie kann für den Krimiautor dünnes Eis bedeuten.
Ziehst du den zynischen, notorisch einsamen Detektiv aus dem Zylinder, bist du aus dem Schneider. Der wird ja von paarungswilligen Damen jedweder Couleur sofort bedeutungsschwanger angehechelt und erfüllt breitschultrig, groß, markante Gesichtszüge, sämtliche Kriterien bezüglich Beuteschemas. „A gmahde Wiesn“ wie der Bayer sagt.
Beim Regionalkrimi mit den meist gemütlich-bäuchigen Protagonisten bleibts oft beim sehnsüchtig-unauffälligen Spähen desselben in das üppige Dekolleté der Sekretärin, alternativ der Verdächtigen. Das Dirndl ist ausgefüllt, wie die Plunze des Ermittlers mit Leberkas alternativ Kässpätzle
Geburt des Dilemmas. Nichts ist als Lesekost schwerer zu verdauen, als dass ein vermeintlich „ganzer Kerl“ seitenweise seine Gedanken um die Weiblichkeit so eindimensional präsentiert,  als hätte er sich sein Hirn aus dem Beate Uhse Prospekt ausgeschnitten.
Braucht keiner – will keiner. Das mag vielleicht dem Spruch geschuldet sein, „Sex sells“ und der leidigen Wahrheit, dass fleischerne Schenkelklopfer  immer ihr Publikum finden. Frei nach dem Motto:  „Bauer sucht Frau“ meets „Tatort“ in Hintertupfing. (oder zwecks Lacher: in Petting)
Dritte Kategorie wäre der vom Leben geprügelte, geschiedene Trinker, dem du schon aus gesundheitlichen Aspekten als Autor keine längeren sportlichen Aktivitäten zumuten möchtest. Meistens willst du ihm trotzdem boshafterweise eine anstrengende Blondine oder den waschbrettbäuchigen Naturburschen anhexen.
Bleiben noch die wenigen verheirateten Kriminaler. Für diese Kategorie ist literarisch erstaunlicherweise meist nur das morgendliche Aufstehen relevant. Das willst du aufs reale Leben gar nicht übertragen – lieber a bisserl „Fantasy“

Sollte ein „anständiger“ Kommissar besser auf Lust und Liebe verzichten?

Die „Durex“ Studie behauptet, dass siebzig Prozent aller Deutschen sich einmal pro Woche einschlägig körperlich verlustieren. (Ob dass diejenigen sein könnten, die Sex in Krimis schätzen, darüber sagt die Studie leider nix)
Das ist  aber per se noch kein Argument.  Der Herr Kommissar wird ja auch nicht bei jedem Klogang geschildert, beim Duschen oder Zähneschrubben. Allerdings spricht es dafür, dass Beischlaf keine pathologische Anomalie im Leben des Protagonisten wäre, sondern das wahre Leben auffüttert, wie beispielsweise Totschlag, Hundescheiße, Verkehrsstau oder Currywurst.
Entscheidend ist die Intension. Warum sollte der Autor diese Szene in die Handlung einbauen? Wollte er den Leser an eigenen erotischen Fantasien teilhaben lassen, wäre es effektiver, er hätte erfolgreich Sport betrieben und würde seine Autobiografie ghostwriten lassen.  Kein Mensch will sich einen Schreiberling vorstellen, der sabbernd und mit offener Hose vor dem Laptop sitzt und in memurandum schlüpfrige Floskeln in die Maschine haut.
Sinnvoll und ergiebig scheint das Liebesspiel im Krimi dann zu sein, wenn dadurch eine weitere Seite in der Psyche und dem Erlebenshorizont des Protagonisten aufgeschlagen wird. Ein Stilmittel, den Charakter des Protagonisten auszuloten, ihm Tiefe und Gefühl zu verleihen. Die archaisch ursprüngliche, menschliche Ebene. Hier wird die Intimität dargestellt, quasi das Nackte, Unverstellte, um die Dreidimensionalität der agierenden Personen zu verstärken.
Möglicherweise steuert die Handlung geradezu zwangsmäßig darauf hin. Das muss jetzt passieren! Alles andere wäre irreal. Ein Wendepunkt oder eine Schlüsselszene könnte darin verpackt sein. Der entscheidende Faktor dabei ist, dass die Protagonisten hantieren, wie sie eben ausgestattet worden sind. Sei es grobschlächtig, zartfühlend, ängstlich, erfahren, ungeschickt, what ever. Vom Don Juan bis zum tumben Büffel ist alles denkbar, Hauptsache es erscheint stimmig und das abgegriffene F***Vokabular samt schwülstigem Kitsch und Geigen wird nicht zum x-ten Mal heruntergebetet.
Insbesondere wenn das Tatmotiv im abgründigen Trieb liegt, sollte man als Autor sicher sein, jedes Klischee mit Stumpf und Stil ausgerissen zu haben, damit Glaubwürdigkeit wachsen kann.
After all: Will man in einem Kriminalroman das ganze Leben abbilden, in all seinen bunten Farben, darf neben den Leichen auch ab und an ein Stückerl lebendes Fleisch dabei sein.
Ansichten darüber werden wohl auf Dauer die Krimigemeinde teilen.

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Sinnliche Wein8

Aus dem Adventskalender (das sechste Türchen) der „Buchgesichter“ ist dieses schicke Bildchen entnommen. Ich wünsch allen Leseabenteurern spannende/entspannte Tage und das der Sinn fürs Sinnliche vorbeischauen mag, um  es sich richtig gemütlich zu machen auf dem Ottomanen.6.Türchen_large

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Der neue Sandner Krimi

Die News – zur Abwechslung kurz und bündig:

Obwohl der Tod manchmal warten kann, ist er per se ein ungeduldiger Geselle. Nachdem der Sandner in seinem zweiten Fall das beschauliche Örtchen Bad Kohlgrub ordentlich aufmischen durfte, muss er dieses Mal keine weite Reise unternehmen. In dieser Hinsicht ist sein Autor gnädig. Krause_Der Tod kann wartenSein eigenes Bett wird er trotzdem kaum aufsuchen können, respektive dürfen. Besser gesagt, vom Münchner Kindl wird er sorgfälltig ausgepackt, in den Mund geschoben und durchgekaut wie ein Pfefferminzkaugummi. Ob er zu guter Letzt aufs Pflaster gespuckt wird – ist eine andere Frage.  Der Tod kann warten  364 Seiten pralles Leben sollt es für den Sandner und Kollegin Wiesner (wieder mal) sein, ab zwölftem November wird es ernst.

Wer alternativ noch ein paar Zeilen von mir lesen will oder Krimis gern im Minirock mag, könnte sich den Ars Vivendi Krimikalender besorgen. Kurz und knapp, gute Autoren, interessante Stories.
Nachdem der nächste Sandner Krimi zu Datei gebracht ist, schaut die Freizeit  wieder mal auf einen Sprung vorbei. Die nützt man am besten zum Schreiben 🙂  Zu diesem Zweck wird es mich demnächst ins Fränkische verschlagen – genauer gesagt nach Ansbach. Recherchereise
Weil es mir eine Ehre und ein großes Vergnügen ist, zur Criminale-Anthologie 2014 einen Krimi  rund um die Stadt beitragen zu dürfen.

… und wer augenblicklich Lesefutter braucht, bevor er verhungert, (und die Sandner Krimis schon gefressen hat 😉  ) dem sei Richard Morgieves „Wunder und Legenden aus meinem Land im Krieg“ empfohlen. Eine Prosa, als stündest du im Boxring und Schläge würden auf dich einprasseln – gezielt und auf den Punkt. Und gleichzeitig von Gefühl, Lebendigkeit  und treffenden Beschreibungen eingepackt, dass dir schwindlig wird. Großes Kino, diese Story um ein Waisenkind und einen Zuhälter im Weltkriegs-Frankreich.

Welches Buch, welche Sätze auch immer es sein mögen – viel Spaß damit

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Der Tod kann warten

Krause_Der Tod kann wartenDer neue Sandner Krimi

demnächst mehr davon

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